Rückblick auf das Wintersemester 25/26
Liebe Bundesbrüder, liebe Freunde der Staufia, ein Semester ist wie eine gut geschlagene Kneipe: Es braucht Vorbereitung, Disziplin und am Ende die richtigen Leute, um es unvergesslich zu machen. Wenn ich auf die vergangenen Monate zurückblicke, sehe ich ein Semester, das uns als Gemeinschaft gefordert und gleichzeitig enger zusammengeschweißt hat.
Noch bevor die Vorlesungen begannen, stand das Teambuilding im Fokus. Der Fuxenspuz führte uns dieses Jahr ins wunderschöne Österreich. Zwischen Entspannung im Pool und dem ein oder anderen kühlen Bierchen kam die Aktivität nicht zu kurz: Ob beim Wandern oder Radfahren – wir haben die Gegend erkundet und die nötige Energie für das kommende Semester getankt.
Zurück in Esslingen hieß es: Gartenputzete. Bei strahlendem Sonnenschein und hervorragender Verpflegung zeigte sich wieder einmal, was unser „Dorf Staufia“ so ausmacht. Das enorme Engagement der Aktiven und der Alten Herren sorgte dafür, dass unsere Anwesen wieder in altem Glanz erstrahlten. Ein perfekter Beweis dafür, dass die Aktiven auch mehr können als nur zu feiern!
Ich gebe es offen zu: Die Vorbereitung der Antrittskneipe hat mir persönlich ordentlich Kopfschmerzen bereitet. Die Verantwortung, als Senior die erste Kneipe zu schlagen, und diese so zu gestalten, dass am Ende nicht nur genörgelt wird, kam mir super groß vor. Doch der Moment, wenn man vorne steht und mit allen das erste Schmollis trinkt, ist unvergesslich. Nach dem offiziellen Auftakt des Semesters kehrte aber keine Ruhe ein. Wir nutzten das Momentum, um unseren Fahrradkeller auf Vordermann zu bringen – eine Aktion, die dringend nötig war und bei dem sich wieder Mal Überreste von BB Dionysos‘ Mofa wiederfanden.
Doch wir blieben nicht nur auf dem Haus. Unsere Wege führten uns unter anderem nach Frankfurt, um über den Tellerrand hinauszuschauen und die Freundschaften zu anderen Bünden zu pflegen. Und auch hier muss man sagen, sind wir wieder herzlich willkommen geheißen worden. Aber auch der sportliche Ehrgeiz kam nicht zu kurz: Ob beim Skat- und Pokerturnier oder dem bestens organisierten Kneipsportabend – der Wettkampfgeist war stets standhaft.
Das absolute Aktiven-Highlight war natürlich die TNF. Dass wir Staufen improvisieren können, mussten wir spätestens dann beweisen, als wir die komplett verschimmelten Bierbänke aus der Garage zogen (für die wir Aktiven diesmal wirklich nichts konnten!). Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, wurde organisiert und angepackt. Die Party war am Ende genau das, was sie sein sollte: legendär.
Gegen Ende des Jahres wurde es etwas ruhiger, aber nicht weniger gesellig. Unsere Weihnachtsfeier, die dieses Mal an einem Freitag stattfand, bot den perfekten Rahmen, um das Jahr in entspannter Runde Revue passieren zu lassen. Neben endlich warmen Suppentellern durfte unser Nikolaus natürlich nicht zu kurz kommen und leider durfte auch ich meine „Sünden“ büßen.
Den offiziellen Schlusspunkt setzte im Januar die Semesterabschlusskneipe. Mit einem rappelvollen Saal, vielen Bundesbrüdern und noch mehr verschiedenen Bierhüten klang das Semester langsam aber gut hörbar aus. Es war der Moment, in dem man realisiert: Einmal Senior ist genug für eine Aktivenzeit. Nichts von all dem wäre möglich gewesen ohne meine großartige Chargia.Ein riesiges Dankeschön geht an meine Conchargen Bambi, Han und Sequila. Danke für eure Geduld mit mir, für euren Einsatz und dafür, dass ihr mir immer den Rücken freigehalten habt! Ebenso danke ich der gesamten Aktivitas: Ihr habt dieses Semester so unkompliziert und schön gemacht. Darauf ein:
Vivat, crescat, floreat Staufia in tempore!
Autor: Stitch X
