Alljährliche Gartenputzete

Safety First
Wie es die gute alte Staufia-Tradition verlangt, stand am Samstag, den 28. März 2026, wieder unsere alljährliche Gartenputzete rund um die M39 & M41 auf dem Plan, um das Staufenhaus aus seinem Winterschlaf zu wecken. Dass dieser Termin ausgerechnet auf den Vormittag nach der grandiosen und überaus feuchtfröhlichen Ankneipe fiel, hat der Aktivitas und allen weiteren freiwilligen Helfern natürlich einiges an Disziplin abverlangt.
Dementsprechend „angeschlagen“ und mit deutlich kleineren Augen als üblich trudelte die tapfere Helferschaft am frühen Morgen auf dem Staufenhaus ein. Die Kaffeemaschine lief auf Hochtouren, um die Lebensgeister zumindest rudimentär zu wecken. Doch trotz des allgegenwärtigen Katers und der noch tief in den Knochen steckenden Kneipe wurde nicht lange gejammert, sondern ordentlich angepackt.

BB Larry mit zu kleinem Gerät
Zunächst galt es, die Infrastruktur unseres Grundstücks wieder auf Vordermann zu bringen. Entlang der Wege rund um die M39 und M41 wurde massiv Hand angelegt und unermüdlich entwurzelt. Was sich über den Winter an hartnäckigem Wurzelwerk, Gestrüpp und Unkraut durch den Boden gekämpft hatte, wurde mit Schaufel, Spitzhacke und purer Willenskraft aus dem Erdreich befördert. Die Wege sind nun wieder stolperfrei und für zukünftige Veranstaltungen bestens präpariert.
Ein weiteres Großprojekt wartete direkt am Haus: Der Baum unmittelbar vor der Eingangstreppe musste weichen. Unter beherztem Einsatz schwerer (und teils weniger schwerer) Gerätschaften wurde das Gehölz in Angriff genommen. Das rhythmische Krachen und Sägen sorgte bei dem ein oder anderen empfindlichen Schädel an diesem Morgen zwar für durchaus interessante Resonanzerfahrungen, doch am Ende fiel der Baum erfolgreich.

BB Ludolf kickt ein Stück Baum in die Hecke
Durch eine parallele und überaus gründliche Entwurzelungsaktion direkt am Treppenaufgang haben wir zudem Platz für etwas Neues geschaffen: Dort ist nun alles restlos freigeräumt, umgegraben und optimal vorbereitet, um in Kürze ein neues, ansehnliches Blumenbeet anzulegen, das den Eingangsbereich unseres Hauses künftig aufwerten wird.
Nach all diesen schweißtreibenden Heldentaten knurrten die Mägen der Helferschaft lauter als die Kettensäge am Morgen. Zur wohlverdienten Stärkung rief die Küche zur Mittagspause. Zur großen Freude aller Anwesenden gab es noch einmal deftiges Gulasch mit Spätzle – ein absoluter Segen und genau die richtige Grundlage, um die geschundenen Körper wieder mit Energie zu versorgen und den Elektrolythaushalt nach der Kneipe final zu stabilisieren.
Frisch gestärkt ging es an den Endspurt. Zu guter Letzt wollte sich BB Phasio noch der noblen und hochtechnischen Aufgabe annehmen, nach der widerspenstigen Beleuchtung des Treppenaufgangs zu schauen. Es wurde geschraubt, geprüft und fachmännisch begutachtet. Da der Weg zur Haustür abends allerdings aktuell immer noch etwas düster ausfällt, bleibt hier für die Hauschronik noch eine kleine, aber nicht ganz unwichtige Nachfrage offen: (@Phasio: Wann geht das Licht wieder?)
Autor: Hermes
